3 Killer-Argumente für Landingpages

3 Killer-Argumente für Landingpages

Warum sind Landingpages wichtig und wann benötige ich welche? Als Landingpage-Optimierer bekomme ich diese Frage häufig gestellt. Dabei liegt die Antwort doch vermeintlich auf der Hand, oder?

Wenn wir ehrlich sind, ist die Antwort doch nicht so einfach…

Definition Landingpage

Per Definition ist eine Landingpage die Seite, bei der der Nutzer den ersten Kontakt mit Ihrer Website hat. Also die Seite auf der er landet, nach dem er z.B. auf eine PPC-Anzeige, ein Banner, eine E-Mail, aber auch z.B. ein Suchergebnis geklickt hat.

In diesem Post möchte die Landingpage ein klein bischen anders verstanden wissen. Es geht mir vor allen Dingen um Landingpages für Aktionen, Werbung, etc. D.h. wir lassen generische Nutzer (z.B. aus Suchergebnissen ohne PPC) für diesen Post aus der Betrachtung heraus.

1. Argument: Zielgerichteter Inhalt

Landingpages haben den großen Vorteil, dass man genau weiss, woher die Nutzer kommen und was Sie vorher gesehen haben. In den meisten Fällen kennen wir sogar die Basis-Motive und die Position des Nutzers im Rank-Xerox Modell.

Diese Informationen bilden den Grundstein einer guten Landingpage.  Wir können somit viel genauer auf die Bedürfnisse des Nutzers eingehen und ihn mit den für ihn relevanten Informationen bedienen, die er benötigt.

Kommt er z.B. über eine PPC Kampagne mit dem Keyword “TFT Fernseher 40 Zoll” liegt die Vermutung nahe, dass er auf der Suche nach einem 42 Zoll Fernseher ist, aber sich in der Phase 2 (Lösungssuche / Informationssuche) des Rank-Xerox Modells befindet. Somit muss die Landingpage primär Verkaufsargumente für meinen 40″ TFT liefern.

Kommt er jedoch über das Keyword “Syncmaster 400CXn” eventuell noch mit den Zusätzen “Shop” oder “kaufen” ist klar, dass er sich schon für ein Modell entschieden hat. Somit befindet er sich in der dritten Phase (Kaufentscheidung). Jetzt geht es auf der Landingpage darum, genau diese Entscheidung durch Preis- und Sicherheitssignale und einer gefühlten Minimierung des Kauf-Risikos zu untermauern.

2. Argument: Lückenloses Tracking

Tracking, ein Zauberwort nicht nur für alle Kontrollfreaks. In keinem anderen Medium ist es so einfach genaue Zahlen von Benutzerströmen zu erhalten wie im Internet.

Ein lückenloses Tracking von der PPC-Kampagne über die Landingpage in den Checkout des Online-Shops sollten eigenlich schon Standard sein. Häufig stelle ich jedoch fest, dass grade hier häufig noch ganze Löcher im Datennetz zu finden sind. Tracken Sie die Konversion über einen längeren Zeitraum pro Nutzer? Wie viele Kontakte mit Ihren Landingpages hat ein Nutzer bevor er kauft? Welcher Teaser in Ihrem Produktnewsletter wird am häufigsten geklickt und konvertiert am besten? Fragen über Fragen und Möglichkeiten über Möglichkeiten.

Ein 100% lückenloses Tracking ist nicht nötig. Gehen Sie nach dem Pareto-Prinzip vor und messen Sie die für Sie wichtigesten Kennzahlen um den ROI ihrer Maßnahmen zu messen. Beschränken Sie sich jedoch bei der Definition dieser Kennzahlen nicht auf die Standardwerte, sondern überlegen Sie welche Zahlen Ihnen wirklich etwas bringen könnten und erheben Sie diese.

3. Argument: Effizientes Testing

In Komination mit dem 2. Argument, dem Tracking ermöglichen uns Landingpages ein sehr effizientes Testing. Es können in kurzer Zeit schnelle Iterationsstufen der Landingpage geschaltet werden. Testen Sie unterschiedliche Headlines, Images, Buttonfarben, Positionen, Layout-Varianten, alle nur erdenklichen Dinge können sehr schnell umgesetzt und getestet werden.

Machen Sie sich einen Testplan. Stellen Sie eine Liste von 10 Elementen auf Ihrer Landingpage auf und testen diese nacheinander durch um die Konversionsrate der Landingpage zu optimieren. Sie werden staunen, welche Ergebnisse sich alleine durch quantitatives Testing erzielen lassen.

Wenn Sie parallel qualitative Analysen (z.B. Nutzerbefragungen oder Labs) durchführen lassen Sie diese Insights auf jeden Fall in Ihre Landingpages einfließen.

Die Landingpage-Killer-Frage:

Fragen Sie sich (oder Ihren Kunden / Chef / …) wenn Zweifel am Einsatz von Landingpages bestehen folgende Frage:

“Wird eine Landingpage helfen unsere Value Proposition besser zu erklären und besteht die Chance dadurch unsere Konversionsrate steigern?”

Beantworten Sie die Frage mit ja, dann fangen Sie an Landingpages zu konzipieren.

Falls “Nein” fertigen Sie zuerst eine Value Proposition an und konzpieren Sie dann Ihre Landingpage. 😉

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