5 Tipps für eine gute Call-to-Action

5 Tipps für eine gute Call-to-Action

Die Call-to-Action ist aus meiner Sicht die wichtigste Komponente auf einer Landingpage. In diesem Post möchte ich Ihnen 5 einfach umzusetzende Tipps geben mit denen Sie Ihre Call-to-Action heute noch optimieren können.

5 Tipps für eine gute Call-to-Action

CTA-Tipp #1: Wert kommunizieren

Auch wenn häufig die Landingpage Copy diese Aufgabe erfüllen soll, so ist es mehr als sinnvoll eine Zusammenfassung des Produktwertes in der Call-to-Action zu kommunizieren. Nutzer sollten den Nutzen im Optimalfall nur durch die Call-to-Action erfassen können, ohne die Copy lesen zu müssen. Letzteres ist natürlich stark überspitzt, man sollte jedoch versuchen diesen Idealzustand zu erreichen. Eventuell ist es hilfreich einen kurzen Text direkt zur Call-to-Action zu stellen, der den Nutzwert nochmal klar kommuniziert.

CTA-Tipp #2: Aktivierende Verben nutzen

Aktivierende Verben sind Pflicht für eine gute Call-to-Action. Die Tage der “Klicken Sie hier um …” sollten wirklich gezählt sein. Aktivierende Verben wie “kaufen”, “registrieren”, “anmelden”, etc. sollen dem Nutzer klar machen, was er als nächstes machen soll. Zusätzlich sollte dem Nutzer durch das Verb klar werden, welches Ziel die Landingpage verfolgt. Beispiele könnten sein: “Jetzt zum Newsletter anmelden”, “In den Warenkorb legen” oder “Kostenlos registrieren und gewinnen”.

CTA-Tipp #3: Strategische Platzierung

Aktuell ist der Begriff “Above the Fold” in aller Munde. Dies bedeutet eigenlich nichts anderes, als dass der Nutzer die Call-to-Action ohne Scrollen bereits sehen soll, damit diese direkt ins Auge springt. Weiterhin sollte die Call-to-Action eher rechts auf der Seite platziert werden, wie viele Ergebnisse von A/B-Tests zeigen. Ansonsten kann man bzgl. der Positionierung wenig allgemeine Ratschläge geben, da dies sehr stark von den Zielen der Landingpage abhängt.

CTA-Tipp #4: Alternativen gewichten

Sollten Sie mehrere Aktionen auf Ihrer Landingpage benötigen, gewichten Sie diese NICHT gemäß Ihren Zielen. Überlegen Sie statt dessen genau mit welcher Intension der Nutzer auf Ihre Seite kommt. Ist er in der Orientierungsphase, so ist z.B. die “Testversion herunterladen” Aktion sicher sinnvoller, als die “Vollversion kaufen”. In der Kaufphase wird dies sicher anders herum sinnvoll sein. Besonders effizient ist dies in PPC Kampagnen möglich. Da durch die Auswahl der Keywords die Phase bereits recht gut kanalisiert werden kann. Denken Sie strategisch.

CTA-Tipp #5: Konträre Gestaltung nutzen

Buttons werden häufig durch die CI vorgegben und gliedern sich schön in die Farb- und Formenwelt der Website ein. Das Problem hierbei ist, dass diese damit häufig in der Website untergehen. Nutzen Sie Gestaltungen die ausbrechen. Dies können z.B. konträre Farben sein, die ins Auge stechen, alternative Formen von Buttons wie z.B. Schatten, extremere Haptik, etc. Nutzen Sie Ihre Kreativität und Durchbrechen Sie die strengen CI-Vorgaben wenn es Sie weiter bringt. Achten Sie jedoch darauf, das eine rote Call-to-Action leicht als Fehler oder Warnung verstanden werden kann.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Optimieren Ihrer Call-to-Action!

3 Comments

  1. paralizer · June 2, 2010 Reply

    Ich habe nach “aktivierenden Verben” gesucht und gefunden. Vielen Dank. Tolle Beiträge.

  2. FritzRaddatz · April 28, 2011 Reply

    Grade für mich als Newbee in Sachen Internetmarketing ein unverzichtbares Info-Material.

    Hoffe damit meine Konversionsrate zu erhöhen und reale und dauerhaft fortlaufende Verkäufe zu generieren.

    Fritz Raddatz

    • Torsten Hubert · April 28, 2011 Reply

      Hi Fritz,
      ich hab den Link mal geändert. Auf die Seite wollte ich nicht verlinken… 🙂

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