13 Tipps wie Sie effzient Geld auf Landing-Pages verbrennen

13 Tipps wie Sie effzient Geld auf Landing-Pages verbrennen

Wollten Sie schon immer einmal so richtig Ihr Geld verbrennen? Hier haben Sie die ultimative Liste mit Tipps zum effizienten Geldverbrennen auf Landing-Pages.

Tipp #1 – Fehlende / unklare Call-to-Action

Eine unklare Call-to-Action hilft schon viel dabei, dass Sie ihrem teuerbezahlten Nutzer davon abhalten auf der Landing-Page zu konvertieren. Besser ist es nur noch, wenn Sie die Call-to-Action komplett weglassen.

Tipp #2 – keinen klaren Fokus bieten

Single-Purpose-Websites sind Gift für schlechte Konversionsraten. Bieten Sie einfach Ihren Nutzer sehr viele Möglichkeiten auf den Landing-Pages. So können Sie sicher sein, dass diese den Weg zum Konversionziel auf jeden Fall verpassen.

Tipp #3 – komplizierte Formulare

Wenn der Nutzer das weit von der Landing-Page entfernte Formular zur Konversion dann doch irgendwie gefunden hat, müssen Sie ihn aufhalten bevor er es abschickt. Eine sehr effiziente Möglichkeit hierzu bietet ein extrem kompliziertes Formular. Am besten ist es ellenlang mit hunderten Feldern. Vergessen Sie aber nicht, dass Sie auf gar keinen Fall Felder optional kennzeichnen. Sie müssen den Nutzer dazu bringen möglichst iterativ das Formular ausfüllen zu lassen und dann mit JavaScript Fehlermeldungen pro Feld vom Abschließen des Vorgangs abhalten. Vermeiden Sie auf jeden Fall mehrere Fehlermeldungen auf einmal auszugeben. Pro Absenden reicht es auf jeden Fall eine Fehlermeldung zu einem Detail auszugeben. Wir möchtem den Nutzer ja nicht zu viel zumuten.

Tipp #4 – Nutzen Sie die Macht des Textes

Text ist gleich Informationen. Nutzer lieben Informationen. Somit liegt es auf der Hand, dass wir auf jeden Fall seeeehr viel Text auf den Landing-Pages brauchen. Ein guter Richtwert sind 5-6 DIN-A4 Seiten. Da gehen schon ordentlich Information rein. Wichtig dabei ist, dass Sie es auf jeden Fall vermeiden die Informationen in irgendeiner Weise zu strukturieren. Zusammenfassungen, Hervorhebungen, Bulletlisten, Zwischenüberschriften, Summary-Boxen und sogar Absätze sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.

Tipp #5 – Versprechen halten lohnt nicht

Dieser Tipp hilft gleich doppelt. Halten Sie Ihre Versprechen auf der Landing-Page / Website nicht ist dies schon einmal der erste Schritt. Verirrt sich dann doch jemand und schließt die Konversion ab ist es besonders wichtig die Versprechen nicht zu halten. Dies wird aktuell im Web 2.0 ja sicher dazu führen, dass sich unzufriedene Nutzer über Sie beschweren. Allein schon diese negative Publicity wird schon dazu führen, dass Sie weniger Konversionen haben.

Tipp #6 – Gestaltung wird überbewertet

In Tipp #4 haben wir ja schon gelernt, dass Text-Informationen alles sind, was der Nutzer benötigt. Also verzichten Sie am besten komplett auf Gestaltung. HTML liefert ja schon Gestaltung mit. Der ganze Kram wie CSS, Layout und Bilder wird total überbewertet. Times New Roman schwarzer Text auf weißem Hintergrund ist doch genug Gestaltung. Vermeiden Sie auf jeden Fall den Einsatz von emotionalen Bildern. Man weiss ja nicht, was Emotionen beim Nutzer für Auswirkungen haben können.

Tipp #7 – Wer braucht schon Vertrauen

Eng einher gehend mit Tipp #5 ist der Vertraunsverlust. Sollten Sie Siegel wie z.B. das Trusted-Shop oder ein TÜV-Siegel haben, machen Sie es auf gar keinen Fall auf Ihre Seite. Auch Testimonials von echten Kunden, die mit Ihrem Produkt zufrieden sind, sollten Sie vermeiden. Sie dürfen dem Benutzer nicht signalisieren, dass er zu Ihnen ein Vertrauen aufbauen könnte. Unterbinden Sie dies mit allen Mitteln.

Tipp #8 – Lassen Sie den Absender weg

Lassen Sie auf jeden Fall den Absender (z.B. Ihr Logo) weg. Je weniger der Nutzer über Sie weiss, desto weniger wird er konvertieren. Besonders wichtig ist dies für große Marken. Vermeiden Sie hier die Information bei welchem Anbieter der Nutzer gelandet ist sogar im Text.

Tipp #9 – Nutzen Sie Startseiten als Landing-Pages

Wenn Sie die oben genannten Tipps auch für Ihre Startseite beherzigen, dann ist diese sehr gut geeignet dafür, dass Nutzer sich dort verlieren. Besonders spannend ist das Thema bei Vollsortimentern. Einfach die Nutzer auf die Startseite werfen und hoffen, dass Sie sich dort verlieren, da Sie sowieso nicht zum gewünschten Produkt finden.

Tipp #10 – Zeigen Sie keine Verkaufsargumente

Wenn Sie verhindern wollen, dass der Nutzer bei Ihnen kauft, liefern Sie ihm auf keinen Fall Argumente, die er dafür nutzen könnte sich dazu zu entscheiden doch bei Ihnen zu kaufen.  Verkaufsargumente sind tabu. Je weniger der Nutzer davon erfährt, desto besser. Auf gar keinen Fall sollten Sie diese grafisch aufbereitet direkt im Blickfeld des Nutzers platzieren.

Tipp #11 – So nutzen Sie Vergleichstabellen richtig

Spätestens seit vergleichende Werbung legal ist, sind Produktvergleichstabellen ein beliebtes Mittel auf Landing-Pages. Oft werden diese jedoch völlig falsch eingesetzt. Häufig sehe ich auf solchen Vergleichstabellen, dass das eigene Produkt deutlich besser abschneidet, als die Konkurzen-Produkte. Das erzielt natürlich nicht den gewünschten Aspekt. Suchen Sie einfach Fragen aus, die den Anschein der Objektivität wahren und trotzdem die Konkurzenz besser dastehen lassen.

Tipp #12 – kein Bezug zum Werbemittel

Gute PPC-Kampagenen brauchen keinen Bezug zum Werbemittel. Warum sollte ein Nutzer, der nach einem iPod sucht und auf eine ihrer iPod Anzeigen klickt den Begriff iPod, oder die Pre-Call-to-Action (die Verkaufsaufforderung in der PPC-Anzeige) irgendwo auf der Landing-Page wieder finden? Ich halte es für den besten Weg nicht einmal auf die iPod-Seite zu verlinken. Statt dessen empfehle ich hier die Synergien gemeinsam mit Tipps #9 (Startseiten als Landing-Pages nutzen). Wichtig ist dabei aber, dass auf der Startseite oder der Navigation kein Hinweis darauf gegeben wird, dass man hier iPods bekommen kann. Aber das versteht sich ja von selbst.

Kommen wir nun zum letzten, aber ultimativen Tipp:

Tipp #13 – Fight Spam – Use CAPTCHAS!

Sie kennen dieses Gefühl sicherlich. In Ihrer Mailbox türmen sich neben dem üblichen Spam auch die unnötigesten und dümmsten Anfragen. Da fragt doch wirklich ein potentieller Kunde an und der weiss nicht einmal genau was er eigentlich will. “Muss man denn wirklich alles alleine machen. Warum denken die Kunden denn nicht auch mal an mich?” Wenn Sie diese Gedanken haben, nutzen Sie einfach gute CAPTCHAS. Dann ist Ihnen geholfen. Für alle die nicht wissen, was CAPTCHAS sind: Das sind kleine Formulare, bei denen Sie entweder verzerrte Schrifen eintippen müssen, oder kleine Rechenaufgaben durchfürhen müssen, damit Sie das Formular abschicken können.

Zum besseren Verständnis hier ein Beispiel: gehen wir davon aus, dass Sie einen Online-Shop für professionelle Reinigungsmittel haben und Ihre primäre Zielgruppe sind einfach Reinigungskräfte (nichts gegen diese Personen an dieser Stelle!). Nutzen Sie einfach folgendes CAPTCHA und Sie haben keinen Stress mehr mit unnötigen Anfragen.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Geld verbrennen!

4 Comments

  1. Manfred M. · March 3, 2010 Reply

    Das Captcha des Todes ist leider bei mir nicht zu sehen 🙁

  2. Torsten Hubert · March 3, 2010 Reply

    Danke für den Hinweis.

    Ich habe es korrigiert jetzt ist das Captcha des Todes zu sehen… 😉

  3. Mo · March 14, 2010 Reply

    Geiles Captcha! lol 🙂
    Würde gut auf einer Uniseite vom Mathematikstudiengang passen vor dem Absenden-Button der Bewerbung um einen Studienplatz…

  4. Silvio · March 24, 2010 Reply

    Also das Captcha ist wirklich genial. Wenn man das vor Support-Formulare schaltet, kann es sicher auch die Kosten für den Support rapide senken 😀

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